Unterstützer der BI Pro-Flugplatz Freiburg e.V.

Zu den Unterstützern der Bürgerinitiative Pro-Flugplatz Freiburg gehören

  • Luftsportvereine am Flugplatz Freiburg
  • Firmen und Flugschulen auf dem Flugplatz Freiburg

Sehen Sie hier die vollständige Liste

In acht Luftsportvereinen in Freiburg sind ca. 1000 Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung aktiv. Die Vereinsflugzeuge werden außer für Luftsport unter der Woche auch für Geschäftsreiseflüge genutzt.

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Es schadet natürlich nicht, Mitglied in der BI Pro Flugplatz und in der BI Pro-Wolfswinkel zu werden. Im Gegenteil. Auch dort ist man mit Engagement sehr aktiv. Beachteten Sie dazu die Webseite www.bi-pro-wolfswinkel.de und die dortigen Informationen.

Bitte informieren Sie Ihre Freunde, Nachbarn, Bekannte und bitten Sie um die Mitgliedschaft in den beiden BI’s und/oder um Unterstützung.

Warum zwei BI’s ?
Die BI Pro Flugplatz Freiburg vertritt primär die Interessen der Vereine, Firmen und Freunde des Freiburger Flugplatzes. Die BI Pro-Wolfswinkel vertritt die Interessen der Anwohner. Aus rechtlichen Gründen war hier eine Abgrenzung erforderlich.

Sie sind bereits Mitglied in der BI Pro Flugplatz Freiburg haben sich aber noch nicht auf dieser Webseite registriert? Bitte erneuern Sie Ihre Mitgliedschaft in dem Sie erneut beitreten. Nur so erhalten wir eine vollständig aktualisierte Mitgliederliste.

Die Mitgliedschaft ist kostenlos!

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Möglichkeit für alle Bürger, sich über den Flugbetrieb, Berufs- und Privatpilotenausbildung und die Arbeit der Firmen und acht Luftsportvereinen zu informieren.
Es gibt Rundflugmöglichkeiten mit Flugzeugen, Tragschraubern, Hubschraubern und Fallschirmtandemsprünge.
Eine Organtransport-Jetprop-Maschine wird am Platz sein (wenn kein Organflug durchgeführt werden muss!).
Auch die Rettungsflugwacht ist mit einem Infostand dabei.

Die BI wird an einem Stand Infos anbieten und es liegen Unterschriftslisten aus!

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Klimagutachten und Landschaftsplan verlangen, das Flugplatzareal unversehrt zu belassen:

Auszug aus Landschaftsplan 2020, auf Grundlage von Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG1) und Naturschutzgesetz Baden-Württemberg erstellt:

[Seite 41] Die Niederung der Dreisam, das offene Flugplatzgelände und die Landwirtschaftsflächen südwestlich des Gewerbegebiets Haid bzw. von St. Georgen (Bodenmatten) fungieren als regionale Luftleitbahnen. Sie begünstigen aufgrund ihrer Rauigkeit, ihrer Ausrichtung relativ zu den Hauptwindrichtungen und ihrer geringen Schadstoffbelastung den Austausch belasteter Luftmassen in Siedlungsgebieten gegen weitgehend frische Luft aus der Umgebung.

[Seite 57] Auf dem Flugplatzgelände sind Einzelvorkommen der Dorngrasmücke sowie des Grünspechts nachgewiesen worden. Das Mosaik aus offenen kurzrasigen Stellen in den Mager-/ Trockenrasen und höherwüchsigen Saumstrukturen, vor allem im klimatisch wärmeren Südteil, ist zudem Lebensraum der Braunfleckigen Beißschrecke, als einem von nur drei Vorkommen dieser Art in Baden-Württemberg (weitere bei Kehl und Müllheim) und für Deutschland insgesamt. Die Freiflächen sind darüber hinaus Lebensraum zahlreicher, seltener und bestandsbedrohter Wildbienen/ Stechimmen, Laufkäfer und Schmetterlinge.

[Seite 249] Die Freiflächen des Flugplatzes sind aufgrund ihrer besonderen bioökologischen Bedeutung ein Vorrangbereich für den Naturschutz und die Landschaftspflege. Die extensive Nutzung der Freiflächen vermindert Stoffeinträge in Boden und Grundwasser. Aus lokalklimatisch-lufthygienischer Sicht steht der Erhalt der Freiflächen als Kalt- und Frischluftentstehungsgebiete überwiegend mit direktem Bezug zum Siedlungsraum, der Erhalt des Einflusses des Höllentälers (nächtlicher Bergwind aus dem Schwarzwald, Talaufwind am Tage) sowie der Funktion des Flugplatzes als unbelastete regionale Luftleitbahn im Vordergrund. Für die landschaftsorientierte Erholung spielen die Flächen im Umfeld des Flugplatzes eine wichtigere Rolle (insb. Wolfsbuck).

[Seite 250] Das Mosaik aus Mager-/ Trockenrasen mit offenen, kurzrasigen Stellen und höherwüchsigen Saumstrukturen im Bereich des Flugplatzes soll entsprechend den festgesetzten und bereits stattfindenden Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen erhalten werden (u. a. Ausgleichsfläche i. R. d. Bebauungsplans für das Universitätsquartier, Pflege- und Entwicklungsplan Teilfläche Flugplatz Freiburg) … Die Magerrasen sowie ein Gehölzbestand sind naturschutzrechtlich besonders geschützte Biotope.

Quelle: Website der Stadt Freiburg: http://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/get/330877/landschaftsplan_textteil.pdf

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Klimagutachten sagt: Wolfswinkel darf nicht bebaut werden

Am Flugplatz bildet sich bei klarem Wetter nachts ein Kaltluftsee:

Die tiefe Kiesschicht unter dem Flugplatzareal lässt Wasser schnell versickern: die sehr dünne Humusschicht und dünne Pflanzendecke kann nur wenig Wasser halten – und damit auch kaum Wärme speichern.
Der trockene Boden kühlt daher bei klarem Wetter am Abend schnell aus – und ist kühler als bebaute Gebiete der Stadt.
Es entsteht ein See aus kühler, schwerer Luft (blaue Fläche, oberes Bild).
Das Wärmebild mit Blick vom Wolfsbuck Richtung Münster zeigt die niedrigere Temperatur (dunklere Farben) und die wärmere Mooswaldsiedlung (rechts)
Die leichte, wärmere Luft im Freiburger Westen steigt auf, kühle Luft über dem Flugplatzareal sinkt ab: es entsteht eine nur wenige Meter dünne schwache Strömung kühler Luft in den Freiburger Westen.

Würde der Wolfswinkel bebaut, wäre die „Kühlfläche“ deutlich kleiner und außerdem der schwache Luftstrom abgeblockt.

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Kaltluftsee über dem Wolfswinkel wird im Winterhalbjahr durch Nebel sichtbar.

Klimagutachten bescheinigt: die Kühlluftschneise am Wolfswinkel darf nicht bebaut werden, selbst Bäume sind nicht zulässig.

Und genau hier sollen die Stadionanlagen gebaut werden:
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PRESSEERKLÄRUNG – Freiburg, den 2.12.2011

(Die lokale Presse hielt es nicht für erforderlich diesen Beitrag zu veröffentlichen!)

Die Bürgerinitiative Pro Flugplatz Freiburg e.V. und ihre Mitglieder sprechen sich entschieden gegen eine Schließung des Flugplatzes oder anderweitige Nutzung aus.

Die Gründe sind die Gleichen wie schon damals beim Bürgerentscheid im Jahr 1995.

Nur der Flugplatz stellt sicher, dass die großen Grünflächen nicht bebaut und damit schützenswerte Biotope zerstört werden. Er sorgt mit seinen Freiflächen für einen optimalen Temperaturausgleich und Durchlüftung der angrenzenden Stadtteile und der Innenstadt. Es verwundert daher sehr wenn sich jetzt eigentlich Umwelt bewusste Politiker wie z.B. Junges Freiburg/Die Grünen für eine mögliche Bebauung aussprechen. Noch 1995 sprachen sie sich auf ihrem Flugblatt entschieden dagegen aus und stellten fest, dass der einmütige Beschluss des Gemeinderates ist, die grüne Mitte Freiburgs auch künftig zu erhalten. Dies ist bei einer Bebauung und dann üblicherweise im Laufe der Jahre folgenden Nachverdichtung nicht möglich. Auch die SPD teilte seinerzeit verbindlich mit, dass das nach der Bebauung mit der Neuen Messe/11. Fakultät noch verbleibende und als notwendige Ausgleichsfläche ausgewiesene Flugplatzgelände als sogenannte Grüne Lunge wegen seiner klimatischen Funktion nicht weiter bebaut werden darf. Auch die immer wiederkehrende Kritik bezüglich Sicherheit und Lärm ist nicht mehr gerechtfertigt. Die Verlängerung der Landebahn und Anflugbefeuerung entspricht heutigen Standards und verbessert die Sicherheit erheblich. An- und Abflüge werden nach Möglichkeit lärmminimierend ausgeführt. Naiv wäre es auch zu glauben, dass eine Bebauung oder anderweitige Nutzung keinen Lärm verursacht. Zumal dies zu einer weiteren Verkehrs- und damit Feinstaubbelastung führen würde.

Aber auch aus gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gründen ist es kaum vorstellbar auf den Flugplatz zu verzichten. In der Wirtschaft muss heute alles schnell gehen. Dies gilt insbesondere auch für die Verkehrsanbindung und damit für den Erhalt von Arbeitsplätzen in Freiburg und der Region. Es muss nicht besonders betont werden, dass ein schneller Organtransport Leben rettet oder die Heilungschancen deutlich verbessert. Autobahn und Zug stellen hier aufgrund von möglichen Staus und Verspätungen keine verlässliche Alternative zum Flugzeug dar.

Es gibt aber auch rechtliche und ideelle Gründe. Im Jahr 2005 genehmigte der Gemeinderat per Beschluss Verträge mit den Firmen und gemeinnützigen Sportvereinen und damit den Verbleib bis 2031. Dafür wurden auf den Hallendächern Solaranlagen errichtet deren Erlös an die Flugplatz GmbH als Eigenbetrag der Flugplatznutzer für Sicherheitseinrichtungen abgeführt wird.

Nur mit diesen Anlagen erreichte die Stadt Freiburg ihr Ziel bundesweit führend im Photovoltaikbereich zu sein.

Im Herbst 2010 bewilligte der Gemeinderat die Umsiedlung von zwei Vereinen auf das Flugplatzgelände weil deren Gelände für gewerbliche Zwecke benötigt wird. Zwei weitere Firmen haben ebenfalls Ihre Planungen zur Neugründung/Erweiterung mit entsprechenden Investitionen abgeschlossen. Die Umsetzung steht nun an. Jetzt so kurz danach die bisherigen Vereinbarungen zu stoppen ist nicht akzeptabel. So mit Firmen umzugehen die zu den vorhandenen 45  weitere Arbeitsplätze in Freiburgschaffen und in Gebäude investieren ist kaum nachvollziehbar. Insbesondere dann auch noch, wenn deren Mitarbeiter so kurz vor Weihnachten um Ihre Arbeitsplätze fürchten müssen.

Wenig Verständnis dafür bringen auch die Sportvereine am Freiburger Flugplatz mit Ihren 1000 Mitgliedern auf die wertvolle Jugendarbeit leisten und sich in Ihrem Bestand gefährdet sehen. Flächennutzung muss nachhaltig sein und darf gewachsene und bewährte Strukturen nicht zerstören. Politik darf kein Fähnchen im Wind sein. Die Bürgerinitiative pro Flugplatz Freiburg e.V. und ihre Mitglieder verlangen die Verlässlichkeit und Einhaltung getroffener Vereinbarungen.

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Das sagt das Uni-Herzzentrum dazu!

Die komplette oder fallweise Schließung des öffentlichen Verkehrslandeplatzes ist immer noch offene Option der Stadt!

Dazu die Aussage Prof. Beyersdorf, Chef am Transplantationszentrum der Uniklinik Freiburg. („Badische Zeitung“, 10.3.´12.):
„Der Flugplatz ist für uns extrem wichtig und wird immer wichtiger !“

Der nachfolgende Inhalt stammt aus einem Brief, geschrieben u.a. von Herrn Prof. Dr. F. Beyersdorf an unseren Oberbürgermeister Herrn Dr. D. Salomon. Damals ging es um die Landebahnverlängerung. Die Gründe warum das Universitäts-Herzzentrum Freiburg den Flugplatz jetzt und in Zukunft braucht haben sich nicht geändert.

Brief OB Salomon Landebahn (pdf)

—————–

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Salomon,

in einem Artikel in der Badischen Zeitung („Rodung der Bäume im Mooswald vorerst gestoppt“) in der Badischen Zeitung vom 30.03.06 wird der Eindruck erweckt, dass das Universitätsklinikum auf eine Verlängerung der Landebahn des Freiburger Flughafens nicht angewiesen sei. Dies mag für die abdominellen Spenderorgane (Niere, Pankreas) richtig sein, gilt aber auf keinen Fall für die thorakalen Organe (Herz, Lunge). Wir möchten an dieser Stelle noch einmal einige Punkte darlegen, die für die kommende Debatte über die Verlängerung der Landebahn von Bedeutung sind:

  1. Es ist definitiv nicht richtig, dass das Universitätsklinikum Freiburg auf eine Verlängerung der Landebahn nicht angewiesen ist. Herr Dr. Pisarski ist am Universitätsklinikum Freiburg für die Transplantation der abdominellen Organe  zuständig und seine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf die Transportmodalitäten für diese Organe. Für den Transport thorakaler Spenderorgane (Herz, Lunge) stellt sich eine völlig andere Situation dar.
  2. Für die thorakalen Organe ist es wissenschaftlich einwandfrei erwiesen, dass eine lange Transportzeit den Erfolg der Transplantation extrem gefährdet. Bereits ab einer Transportzeit von 1,5 Stunden nimmt die Überlebenswahrscheinlichkeit der Herztransplantierten ab. Derzeit können wir Spenderherzen mit einer Transportzeit von über 2,5 Stunden nicht akzeptieren.
  3. Ein Umweg über den Flughafen Basel bedeutet für das Transplantationszentrum Freiburg eine zusätzliche Transportzeit von 45-60 min. Aus diesem Grund konnten seit dem tragischen Absturz des Flugzeugs der Fa. Euroflug Frenzel, das normalerweise für den Transport der thorakalen Organe genutzt wurde, bereits mehrere Spenderherzen und -lungen aufgrund zu langer Transportzeiten nicht akzeptiert werden.
  4. Freiburg ist in Baden-Württemberg der einzige Transplantationsstandort für Lunge und einer von zwei Standorten für Herztransplantationen. Darüber hinaus sieht die Medizinstrukturkommission des Landes Baden-Württemberg durch die geplante Fusion der Herz-Kreislaufzentren in Freiburg und Bad Krozingen die Möglichkeit, ein internationales, leistungsfähiges Exzellenz-Zentrum in unserer Region zu etablieren. Dadurch ist eine optimale Infrastruktur mit einem funktionierenden Flughafen unerlässlich.

Wir hoffen, gemeinsam mit Ihnen die erreichten Standortvorteile in unserer Region erhalten zu können und stehen Ihnen für Rückfragen und sonstige Unterstützung jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. hc. Mathias Brandis
Prof. Dr. F. Beyersdorf

 

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